Wie Du ein sauberes Zuhause bekommst

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Onlinekurs 30 Tage für die Ordnung -Endlich ordentlich sein

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Mein Plan, wenn Besuch kommt:

Deine Freundin ruft an und sagt, dass sie in einer Stunde gerne auf ein Kaffee vorbeikommen möchte. Panik macht sich in Dir breit und Du denkst: „Es kann jetzt niemand kommen, das schaffe ich nicht!“ Doch, das schaffst Du. Und zwar mit meinem Acht-Punkte-Plan.

Wenn Du Besuch bekommst, fange maximal eine Stunde vorher an, besser wären sogar nur 30-40 Minuten. Dann hast Du mehr Druck und bist schneller. Wenn Du keinen Besuch bekommst, setze Dir ein zeitliches Limit, bis wann Du alles geschafft haben willst.

  1. Lüften: Fenster öffnen und -schließen

Frische Luft ist für eine saubere und ordentliche Wohnung unumgänglich. Wenn Du Dich schon eine Zeit lang in der Wohnung aufhältst, merkst Du manchmal gar nicht, dass die Luft etwas verbraucht ist. Öffne also als Erstes alle Fenster.

  1. Flur vor der Eingangstür

Da unser Gast zuallererst im Flur vor der Eingangstür steht, sollte dieser frei von Dingen sein. Räume die Sachen weg, die dort nicht hingehören. Entweder Du stellst sie gleich dorthin, wo sie hingehören oder Du räumst sie vorerst in einen Raum, den der Gast nicht sieht. Wenn der Gast weg ist, bringe sie dorthin, wo sie hingehören. Falls Du Pflanzen und andere Dekoration im Flur hast, schaue, ob sie noch schön aussehen.

  1. Flur in Deiner Wohnung

Als Nächstes kommt der Gast in den Flur der Wohnung. Wenn Deine Garderobe so voll ist, dass keine einzige Jacke mehr dorthin passt, mache sie frei. Lasse nur Jacken hängen, die Du momentan ständig trägst, alle anderen Jacken kommen zum Beispiel in den Kleiderschrank. Für Besucher ist es sehr angenehm, wenn sie einen freien Haken finden. Ich bin stets beeindruckt, wenn ich meine Freundin besuche, die drei Kinder hat; dort sind immer zwei oder drei Haken frei.

Auch das Sideboard sollte frei sein. Wenn darunter eine Schublade ist, räume schnell die Sachen dort hinein. Wenn nicht, hole eine Kiste, verstaue die Sachen darin und mache Dir eine Erinnerung, dass Du heute oder morgen diese Dinge aufräumst und erledigst.

Auf dem Boden stehen meist Schuhe, die Du ins Schuhregal räumen kannst. Ist dort kein Platz mehr, quetsche sie irgendwie rein und mache Dir eine Erinnerung, dass Du Dein Schuhregal ausmistest. Wische mit einem feuchten Lappen die Flächen auf dem Sideboard und den Regalrand vor den Schuhen ab. Auch alle anderen Dinge vom Boden sollten weggeräumt werden.

Wenn es draußen kalt ist, kannst Du nun die Fenster wieder schließen.

  1. Oberflächen in der Küche frei räumen

„Was möchtest Du trinken?“ fragt man den Gast oft zu Beginn und geht dann, gefolgt vom Gast, in die Küche. Darum sollten auch hier die Oberflächen frei und sauber sein. Dies gilt für den Boden sowie die Arbeitsflächen, die Fensterbank, das Spül- und das Abtropfbecken. Räume also alle Dinge an ihren Ort, dann wische und trockne die Flächen einmal ab, auch das Spül- und Abtropfbecken. Da Du hoffentlich in den vergangenen Tagen alles sofort aufgeräumt hast, dürfte das nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen.

  1. Ess- oder Couchtisch frei räumen

Als nächstes wollen Dein Gast und Du sich wahrscheinlich mit dem Getränk hinsetzen. Je nachdem, zu welchem Tisch Du mit Deinem Gast gehst, solltest Du diesen frei räumen und abputzen. Die Sitzfläche  also die Couch, die Essbank oder die Stühle  sowie der Boden sollten natürlich auch frei sein. Je nachdem, wie viel dort liegt, kannst Du die Dinge gleich direkt aufräumen oder in einer Kiste zwischenlagern. Die Box räumst Du in ein Zimmer, in das Dein Gast nicht gelangen wird. Die freien Flächen werden dann feucht abgewischt und am besten mit einem Mikrofasertuch nachgetrocknet.

  1. Toilette/Bad

Nachdem Dein Gast das Getränk ausgetrunken hat, muss er wahrscheinlich auf die Toilette. Wenn Du eine Gästetoilette hast, bist Du natürlich klar im Vorteil. Gib WC-Reiniger ins Klo und lass es einwirken. Nimm einen Lappen oder ein Handtuch und wische über alle sichtbaren Flächen, wie etwa das Waschbecken, den Spiegel und den Toilettendeckel. Wenn Dein Gast in Deinem Badezimmer auf die Toilette geht, solltest Du zusätzlich schnell über die Badewanne, Dusche, Fensterbank, Armaturen und alle anderen Flächen wischen. Die Klobrille wischst Du mit etwas angefeuchtetem Klopapier sauber, welches Du dann ins Klo wirfst. Während des Spülens reinigst Du das Klo mit der Klobürste von innen. Bringe das Handtuch in die Wäsche und hänge ein frisches auf. Wenn Du einen Badvorleger hast, der dreckig aussieht, schüttele diesen draußen aus oder lege ihn in den Wäschekorb.

  1. Saugen: Bad, Küche, Flur und Essbereich

Alle Räume, die Du aufgeräumt und geputzt hast, solltest Du jetzt noch saugen. Vergiss nicht die Spinnen und Spinnenweben an der Decke sowie das Sofa.

Schließe nun alle Fenster, falls Du dies noch nicht getan hast.

  1. Kontrollgang

Du hast es geschafft, herzlichen Glückwunsch!

Nun gehe vor Deine Tür und trete ein. Gehe in Deine Küche und schaue sie mit den Augen eines Besuchers an. Nimm Dir ein Glas Wasser und trinke es dort, wo Du es mit Deinem Gast trinken würdest. Wenn Dir noch etwas Unangenehmes auffällt, beseitige es.

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Der Raum, der nie lang ordentlich ist…

Hast Du auch einen Raum, der selten ordentlich ist?
Und wenn Du ihn aufgeräumt hast, dauert es keine 24 Stunden, dann sieht er wieder schlimm aus?
Dann ist diese Episode etwas für Dich…

Umzug und Favoritenkleidung

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Wir sind umgezogen!

In diesem Zuge habe ich mit einer ganz besonderen Technik ausgemistet. Auch ohne Umzug könnt ihr diese Technik ausprobieren.

+ Kostenloses Webinar “Nie wieder Aufräumen” auf https://www.edudip.com/w/235362

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Magic Cleaning von Marie Kondo

 

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Langarmliges mit der KonMari Methode ausgemistet

Langärmliges mit der KonMari Methode ausgemistet

Das Buch Magic Cleaning von Marie Kondo -Darin beschrieben ist eine wunderbare Entrümpelmethode aus Japan.

In dieser Podcast-Episode geht es darum, den Kleiderschrank mit der KonMari-Methode aus dem Buch “Magic Cleaning” auszumisten.

Warum habe ich dieses Teil?

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Aufgabe: Gehe durch Deine Wohnung und suche Dir einen kleinen Bereich raus. Nimm von diesem Bereich jedes Teil in die Hand und frage Dich bei: Warum habe ich dieses Ding noch?

Ergebnis: Du machst Dir Gedanken über Deinen Besitz und kannst so besser entscheiden, was Du mit ihm in Zukunft anstellen willst.

Zeitbedarf: 5-20 Minuten, je nach Größe des Bereichs.

Warum habe ich all die Sachen, die ich habe? Was will ich damit in Zukunft anstellen?

Diese Fragestellungen waren und sind die absoluten Ramsch-Killer in meinem Leben. Als ich eines Tages auf meinem Sofa saß, schaute ich eine kleine Ecke voll Nippes in meinem Wohnzimmer an und fing an mich zu fragen, warum ich diese Teile eigentlich alle habe. Warum habe ein großes, leeres Glas, in dem mal eine Kerze war und das mir geschenkt wurde? Ich habe es, weil ich einfach nicht weiß, was ich sonst damit machen soll. Weg damit. Warum habe ich den Massagestern? Weil ich möchte, dass mir jemand damit mein Rücken massiert. In den letzten Jahren ist das jedoch nicht passiert, also weg damit. Warum habe ich einen Locher? Keine Ahnung, ich habe seit Jahren nichts mehr gelocht. Warum habe ich die Mosaiksterne auf der Fensterbank? Weil ich es irgendwann toll fand, so etwas zu basteln und die gebastelten Sachen dann irgendwohin mussten. Nun steht es da, weil die Fensterbank sonst leer aussieht und ich nichts Besseres habe. Das darf also erstmal bleiben, bis ich mir schöne Pflanzen und Übertöpfe gekauft habe. Wieso habe ich die DVD? Weil ich sie noch anschauen möchte. Darf also bleiben. Warum habe ich das Buch? Weil es gut war. Was will ich mit dem Buch in Zukunft anstellen? Keine Ahnung, nochmal lesen will ich es nicht, also wird es weiterverschenkt. Warum habe ich die CD „Küssen verboten“ von den Prinzen? Weil alte Erinnerungen hoch kommen, wenn ich sie höre. Ich habe sie aber in den letzten Jahren nur einmal angehört. Diese darf in die Erinnerungskiste.

Ich liebe diese Fragen, weil ich über den Sinn der Dinge nachdenke. Wenn ich weiß, warum sie da sind, erfüllen sie auch eher ihren Zweck. Ich habe zum Beispiel 4 DVDs, die ich noch sehen möchte. Die älteste davon, Casablanca, ist fast 10 Jahre alt. Dadurch, dass ich mir bewusst werde, dass ich sie noch anschauen möchte, sind die Chancen groß, dass ich sie wirklich bald ansehe. Wenn ich sie in einem Monat immer noch nicht angeschaut habe und mich wieder frage, warum ich sie habe, wird sie wahrscheinlich in der Flohmarktkiste verschwinden.

Wenn ich mir die Frage stelle, nehme ich das Teil meines Besitzes in die Hand, und frage mich laut: „Warum hast Du das?“. Danach lasse ich mir viel Zeit zum Antworten und falle mir nicht ins Wort. Wenn ich mir genügend Zeit gebe und die Worte und Gedanken wirken lasse, kommen mir Antworten und Argumente wie „weil ich das mal geschenkt bekommen habe“ oder „weil man es ja vielleicht nochmal gebrauchen könnte“ plötzlich ganz blöd vor und ich sehe selber ein, dass ich die Dinge höchstwahrscheinlich nicht mehr brauchen werde.

Als großer Fan von hilfreichen und positiven Selbstgesprächen lade ich Dich heute ein, Dir einen kleinen Bereich Deiner Wohnung auszusuchen und Dich selbst zu interviewen, warum Du dieses und jenes Teil hast. Wenn Du z. B. bei einem Buch sagst: „Weil es gut war!“, dann lasse die Antwort wirken und halte ein Moment inne.

Am besten suchst Du Dir einen eher lebloseren Bereich raus, auf dem die Dinge schon länger stehen. Hier sind die Antworten am interessantesten. Falls Du Deine Kiste der Herrenlosen Dinge von Tag 8 noch nicht ausgeräumt hast, wäre heute genau der richtige Zeitpunkt, diese herzunehmen, jedes Teil daraus in die Hand zu nehmen und Dich zu fragen, warum die dieses Teil hast. Wenn Du Spaß daran hast, kannst Du natürlich irgendwann auch in die Küche gehen, wo Dinge sehr lebendig sind und viel bewegt werden und Dich auch hier fragen, warum Du es hast. Vor allem bei Konserven und Nahrungsmittel auf Vorrat hatte ich viele lustige Gespräche mit mir.

Sache _____________________________
Warum habe ich es? ____________________________________________________
Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________

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Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________