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Umzug und Favoritenkleidung

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Wir sind umgezogen!

In diesem Zuge habe ich mit einer ganz besonderen Technik ausgemistet. Auch ohne Umzug könnt ihr diese Technik ausprobieren.

+ Kostenloses Webinar “Nie wieder Aufräumen” auf https://www.edudip.com/w/235362

+ WhatsApp-Kurs „30 Tage für die Ordnung“ ab 01. April 2017
Infos hier: http://heimcoach.de/whats-app-kurs/
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Magic Cleaning von Marie Kondo

 

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Langarmliges mit der KonMari Methode ausgemistet

Langärmliges mit der KonMari Methode ausgemistet

Das Buch Magic Cleaning von Marie Kondo -Darin beschrieben ist eine wunderbare Entrümpelmethode aus Japan.

In dieser Podcast-Episode geht es darum, den Kleiderschrank mit der KonMari-Methode aus dem Buch “Magic Cleaning” auszumisten.

Warum habe ich dieses Teil?

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Aufgabe: Gehe durch Deine Wohnung und suche Dir einen kleinen Bereich raus. Nimm von diesem Bereich jedes Teil in die Hand und frage Dich bei: Warum habe ich dieses Ding noch?

Ergebnis: Du machst Dir Gedanken über Deinen Besitz und kannst so besser entscheiden, was Du mit ihm in Zukunft anstellen willst.

Zeitbedarf: 5-20 Minuten, je nach Größe des Bereichs.

Warum habe ich all die Sachen, die ich habe? Was will ich damit in Zukunft anstellen?

Diese Fragestellungen waren und sind die absoluten Ramsch-Killer in meinem Leben. Als ich eines Tages auf meinem Sofa saß, schaute ich eine kleine Ecke voll Nippes in meinem Wohnzimmer an und fing an mich zu fragen, warum ich diese Teile eigentlich alle habe. Warum habe ein großes, leeres Glas, in dem mal eine Kerze war und das mir geschenkt wurde? Ich habe es, weil ich einfach nicht weiß, was ich sonst damit machen soll. Weg damit. Warum habe ich den Massagestern? Weil ich möchte, dass mir jemand damit mein Rücken massiert. In den letzten Jahren ist das jedoch nicht passiert, also weg damit. Warum habe ich einen Locher? Keine Ahnung, ich habe seit Jahren nichts mehr gelocht. Warum habe ich die Mosaiksterne auf der Fensterbank? Weil ich es irgendwann toll fand, so etwas zu basteln und die gebastelten Sachen dann irgendwohin mussten. Nun steht es da, weil die Fensterbank sonst leer aussieht und ich nichts Besseres habe. Das darf also erstmal bleiben, bis ich mir schöne Pflanzen und Übertöpfe gekauft habe. Wieso habe ich die DVD? Weil ich sie noch anschauen möchte. Darf also bleiben. Warum habe ich das Buch? Weil es gut war. Was will ich mit dem Buch in Zukunft anstellen? Keine Ahnung, nochmal lesen will ich es nicht, also wird es weiterverschenkt. Warum habe ich die CD „Küssen verboten“ von den Prinzen? Weil alte Erinnerungen hoch kommen, wenn ich sie höre. Ich habe sie aber in den letzten Jahren nur einmal angehört. Diese darf in die Erinnerungskiste.

Ich liebe diese Fragen, weil ich über den Sinn der Dinge nachdenke. Wenn ich weiß, warum sie da sind, erfüllen sie auch eher ihren Zweck. Ich habe zum Beispiel 4 DVDs, die ich noch sehen möchte. Die älteste davon, Casablanca, ist fast 10 Jahre alt. Dadurch, dass ich mir bewusst werde, dass ich sie noch anschauen möchte, sind die Chancen groß, dass ich sie wirklich bald ansehe. Wenn ich sie in einem Monat immer noch nicht angeschaut habe und mich wieder frage, warum ich sie habe, wird sie wahrscheinlich in der Flohmarktkiste verschwinden.

Wenn ich mir die Frage stelle, nehme ich das Teil meines Besitzes in die Hand, und frage mich laut: „Warum hast Du das?“. Danach lasse ich mir viel Zeit zum Antworten und falle mir nicht ins Wort. Wenn ich mir genügend Zeit gebe und die Worte und Gedanken wirken lasse, kommen mir Antworten und Argumente wie „weil ich das mal geschenkt bekommen habe“ oder „weil man es ja vielleicht nochmal gebrauchen könnte“ plötzlich ganz blöd vor und ich sehe selber ein, dass ich die Dinge höchstwahrscheinlich nicht mehr brauchen werde.

Als großer Fan von hilfreichen und positiven Selbstgesprächen lade ich Dich heute ein, Dir einen kleinen Bereich Deiner Wohnung auszusuchen und Dich selbst zu interviewen, warum Du dieses und jenes Teil hast. Wenn Du z. B. bei einem Buch sagst: „Weil es gut war!“, dann lasse die Antwort wirken und halte ein Moment inne.

Am besten suchst Du Dir einen eher lebloseren Bereich raus, auf dem die Dinge schon länger stehen. Hier sind die Antworten am interessantesten. Falls Du Deine Kiste der Herrenlosen Dinge von Tag 8 noch nicht ausgeräumt hast, wäre heute genau der richtige Zeitpunkt, diese herzunehmen, jedes Teil daraus in die Hand zu nehmen und Dich zu fragen, warum die dieses Teil hast. Wenn Du Spaß daran hast, kannst Du natürlich irgendwann auch in die Küche gehen, wo Dinge sehr lebendig sind und viel bewegt werden und Dich auch hier fragen, warum Du es hast. Vor allem bei Konserven und Nahrungsmittel auf Vorrat hatte ich viele lustige Gespräche mit mir.

Sache _____________________________
Warum habe ich es? ____________________________________________________
Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________

Sache _____________________________
Warum habe ich es? ____________________________________________________
Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________

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Warum habe ich es? ____________________________________________________
Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________

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Warum habe ich es? ____________________________________________________
Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________

Sache _____________________________
Warum habe ich es? ____________________________________________________
Was habe ich damit in Zukunft vor?________________________________________

 

Zeiten stoppen für eine schnelle Ordnung

 

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Aufgabe: Stoppe und notiere Dir, wie lang Du für Arbeiten brauchst, die Du gerne vor Dir her schiebst

Ergebnis: Du merkst, wie wenig Zeit gewisse Ordnungs- und Haushaltsaufgaben brauchen. Dadurch bist Du motiviert, sie öfter doch mal schnell gleich zu machen

Inklusive Spülmaschine ausgeräumt. Wahnsinn!

+ Spülmaschine ausgeräumt. Wahnsinn!

An manchen Tagen bin ich stundenlang daheim und arbeite vor mich hin. Am Ende des Tages denke ich: „Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht? Klar, ich habe gesaugt und Essen gekocht, aber war da nicht noch viel mehr Zeit? Aufgeräumt habe ich schon, aber was? Ich kann mich nicht erinnern…“ Solche Tage sind für mich sehr deprimierend, darum bin ich dazu übergegangen, mir manchmal genau aufzuschreiben, was ich von wann bis wann gemacht habe. Darin liegen viele Vorteile:

  1. Es macht mich zufrieden
  2. Ich schaue nicht so viel ins Smartphone oder gehe mal für 30 Minuten zu Facebook oder Youtube (Ich wollte doch nur ganz schnell…), weil ich so etwas nicht auf meinem Zettel stehen haben möchte.
  3. Ich bleibe konsequent an meinen Aufgaben dran und lasse mich nicht so leicht ablenken, da ich ja die Zeit stoppe und wissen möchte, wie lange ich nun zum Aufräumen der Küche benötigt habe.
So schnell? Dann hätte ich doch schnell am Abend aufgeräumt, anstatt am nächsten Morgen an einen unordentlichen Schreibtisch zu sitzen

So schnell? Dann hätte ich doch schnell am Abend aufgeräumt, anstatt am nächsten Morgen an einen unordentlichen Schreibtisch zu sitzen

 

Dies mache ich natürlich nicht jeden Tag, aber an Tagen, an denen ich mehrere Stunden für mich und meine Aufgaben Zeit habe, mache ich das regelmäßig. Wenn ich mal zu faul bin und es nicht mache, merke ich direkt am Abend, wie viel weniger ich geschafft habe und wie viel unzufriedener ich bin.

Natürlich ist das Zeitstoppen und Notieren nicht jedermanns Sache, ich möchte Dich aber heute trotzdem dazu einladen, es auszuprobieren. Im schlimmsten Fall bekommst Du nicht mehr, sondern nur gleich viel geschafft, weil Du schon super organisiert bist, aber im besten Fall wirst Du sehr viel mehr schaffen und am Abend sehr stolz auf Dich und zufrieden mit Deinem Tag sein.

Besonders überrascht war ich damals bei meinem Couchtisch. Über Monate sammelten sie Dinge an und trübten den ordentlichen Anblick meines Wohnzimmers. Nach nur 13 Minuten war der Couchtisch ordentlich und ich sehr glücklich. Hätte ich gewusst, dass es so schnell geht, hätte ich wohl eher schonmal aufgeräumt. Das Gleiche war auf meinem Sideboard im Schlafzimmer: Da diese Ablagefläche direkt an der Tür platziert ist, habe ich sehr oft schnell etwas abgelegt, so dass sich auch hier viel angesammelt hatte. Nach nur 10 Minuten war auch diese Fläche ordentlich. Um das Wohn- und Esszimmer am Abend in Ordnung zu bringen brauche ich im Schnitt 4 Minuten, für mein Schlafzimmer am Morgen im Schnitt 1 ½ Minuten. Ich fände es schade, wenn ich diese Zeit nicht in meine Ordnung investieren würde.

So lang haben folgende Tätigkeiten gebraucht:

Tätigkeit Minuten