Zeiten stoppen für eine schnelle Ordnung

 

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Aufgabe: Stoppe und notiere Dir, wie lang Du für Arbeiten brauchst, die Du gerne vor Dir her schiebst

Ergebnis: Du merkst, wie wenig Zeit gewisse Ordnungs- und Haushaltsaufgaben brauchen. Dadurch bist Du motiviert, sie öfter doch mal schnell gleich zu machen

Inklusive Spülmaschine ausgeräumt. Wahnsinn!

+ Spülmaschine ausgeräumt. Wahnsinn!

An manchen Tagen bin ich stundenlang daheim und arbeite vor mich hin. Am Ende des Tages denke ich: „Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht? Klar, ich habe gesaugt und Essen gekocht, aber war da nicht noch viel mehr Zeit? Aufgeräumt habe ich schon, aber was? Ich kann mich nicht erinnern…“ Solche Tage sind für mich sehr deprimierend, darum bin ich dazu übergegangen, mir manchmal genau aufzuschreiben, was ich von wann bis wann gemacht habe. Darin liegen viele Vorteile:

  1. Es macht mich zufrieden
  2. Ich schaue nicht so viel ins Smartphone oder gehe mal für 30 Minuten zu Facebook oder Youtube (Ich wollte doch nur ganz schnell…), weil ich so etwas nicht auf meinem Zettel stehen haben möchte.
  3. Ich bleibe konsequent an meinen Aufgaben dran und lasse mich nicht so leicht ablenken, da ich ja die Zeit stoppe und wissen möchte, wie lange ich nun zum Aufräumen der Küche benötigt habe.
So schnell? Dann hätte ich doch schnell am Abend aufgeräumt, anstatt am nächsten Morgen an einen unordentlichen Schreibtisch zu sitzen

So schnell? Dann hätte ich doch schnell am Abend aufgeräumt, anstatt am nächsten Morgen an einen unordentlichen Schreibtisch zu sitzen

 

Dies mache ich natürlich nicht jeden Tag, aber an Tagen, an denen ich mehrere Stunden für mich und meine Aufgaben Zeit habe, mache ich das regelmäßig. Wenn ich mal zu faul bin und es nicht mache, merke ich direkt am Abend, wie viel weniger ich geschafft habe und wie viel unzufriedener ich bin.

Natürlich ist das Zeitstoppen und Notieren nicht jedermanns Sache, ich möchte Dich aber heute trotzdem dazu einladen, es auszuprobieren. Im schlimmsten Fall bekommst Du nicht mehr, sondern nur gleich viel geschafft, weil Du schon super organisiert bist, aber im besten Fall wirst Du sehr viel mehr schaffen und am Abend sehr stolz auf Dich und zufrieden mit Deinem Tag sein.

Besonders überrascht war ich damals bei meinem Couchtisch. Über Monate sammelten sie Dinge an und trübten den ordentlichen Anblick meines Wohnzimmers. Nach nur 13 Minuten war der Couchtisch ordentlich und ich sehr glücklich. Hätte ich gewusst, dass es so schnell geht, hätte ich wohl eher schonmal aufgeräumt. Das Gleiche war auf meinem Sideboard im Schlafzimmer: Da diese Ablagefläche direkt an der Tür platziert ist, habe ich sehr oft schnell etwas abgelegt, so dass sich auch hier viel angesammelt hatte. Nach nur 10 Minuten war auch diese Fläche ordentlich. Um das Wohn- und Esszimmer am Abend in Ordnung zu bringen brauche ich im Schnitt 4 Minuten, für mein Schlafzimmer am Morgen im Schnitt 1 ½ Minuten. Ich fände es schade, wenn ich diese Zeit nicht in meine Ordnung investieren würde.

So lang haben folgende Tätigkeiten gebraucht:

Tätigkeit Minuten

 

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Werkzeug- und Geschenkkisten minimieren

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Als ich eine Zange brauchte, merkte ich, wie unpraktisch unsere Werkzeugkiste organisiert ist. *Nicht fluchen, handeln* dachte ich mir und mistete aus.
Mit unseren Geschenkkisten (Geschenke für andere) war ich auch unzufrieden: Was für ein Blödsinn wollte ich mal verschenken? Warum liegen die Sachen seit Jahren dort drin, wenn ich sie gar nicht mehr verschenken will?

Fotos Entwickelt ausmisten

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Fotos kann man auch ausmisten -wer hätte das gedacht? Ich nicht! Zumindest habe ich bis vor einem Jahr jedes entwickelte Foto behalten -egal ob unscharf oder unschön.

Angeschaut habe ich die Bilder eher selten und wenn ich ein bestimmtes Bild sehen wollte, musste ich sehr lang suchen.

Jetzt nicht mehr! Jedes Bild zaubert mir mittlerweile ein Lächeln auf die Lippen und ich schaue sie total gerne und oft an. Wie ich das geschafft habe erfahrt ihr in der heutigen Episode.

Viel Spaß und viel Erfolg wünsche ich Euch im neuen Jahr

Eure Anett

 

Funktioniert: Rezeptsammlung in der Küche

 

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Eine große Sammlung von Rezepten, die man irgendwann mal aus irgendeiner Zeitschrift gerissen hat, Kochbücher mit Markierungen von Seiten, auf denen Rezepte stehen, die man mal nachkochen wollte und ein eigenes Rezeptbuch, in dem die Sachen stehen, die man ab und an mal kocht. alles in allem ein großes Chaos.

Leider hat mir Chefkoch nur wenige Rezepte frei geschalten, darum musste ich die meisten in Chefkoch als privat übernehmen.

Alle Rezepte, die bislang frei geschalten wurden: http://www.chefkoch.de/user/rezepte/c8333da0127cb7c77896706502f48e04/Neddi12345.html

 

Rezepte, die ich nicht mehr brauche

Rezepte, die ich nicht mehr brauche

Rezeptschublade Vorher-Nachher

Rezeptschublade Vorher-Nachher

Einkauf-Tricks und Infos

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Wie schnell treffen wir eine Kaufentscheidung?
Wie tricksen uns die Supermärkte aus?
Tipps und Tricks wie wir nicht mehr mit nach Hause nehmen, wie wir eigentlich wollen.

Wie im Podcast versprochen, habe ich zwecks der Sendung am 12.10. beim NDR geschaut, aber nichts gefunden.

Dafür habe ich einen Text von 2012 gefunden:

Die Tricks der Supermärkte

von Alexander Steininger

Einkaufen ist eine Wissenschaft für sich – im Supermarkt bleibt so gut wie nichts dem Zufall überlassen. Marketingstrategen wissen: Rund zwei Drittel unserer Kaufentscheidungen treffen wir spontan im Laden. Um diese Entscheidungen zu beeinflussen, greifen sie tief in die Trickkiste. Das geht bereits los, bevor der Kunde den Markt überhaupt betreten hat. Ist ihnen schon mal aufgefallen, wie riesig die Einkaufswagen sind? Das ist kein freundlicher Service für die wenigen Großfamilien, die die Lebensmittel zentnerweise kaufen müssen. Es hat einen anderen Grund: Je größer der Wagen, umso kleiner wirken die Produkte darin. Der Kunde wird so dazu verleitet, mehr in seinen Wagen zu legen, als eigentlich nötig.

“Bremszone” verleitet zum Bummeln

Die Verführung geht weiter, sobald wir den Markt betreten. Typischerweise liegt am Eingang die Obst- und Gemüseabteilung. Im Fachjargon wird sie die “Bremszone” genannt. Der Kunde kommt aus dem stressigen Alltag in den Markt gehetzt und bremst ab, denn hier braucht fast jeder etwas, und die Auswahl ist riesig. Marktatmosphäre kommt auf und wir bummeln fortan durch den Markt. Und je länger ein Kunde im Laden verbringt, desto mehr kauft er auch ein. Das ist statistisch bewiesen.

Nach der “Bremszone” geht es weiter auf die sogenannte “Rennbahn”. Was wir täglich brauchen – Milch, Aufschnitt oder Brot etwa – steht immer ganz am anderen Ende des Marktes. So muss der Kunde an allen Waren vorbei und findet bestimmt einige Artikel, die nicht auf dem Einkaufszettel standen. Aber auch wie die einzelnen Produkte in den Regalen angeordnet sind, ist kein Zufall: In der sogenannten “Sichtzone”, also zwischen Brust- und Augenhöhe, stehen die teuren Markenartikel – gut zu erreichen. In der “Reckzone”, ganz oben, und in der “Bückzone”, also ganz unten, befinden sich die günstigen Produkte und die Handelsmarken der Betreiber. Wer sparen will, muss sich also anstrengen.

Schwäche für Sonderangebote

Eine anderer Trick der Märkte sind vermeintliche Sonderangebote und Aktionsstände. Denn sobald wir Rabattschilder sehen – das wissen Marketingstrategen – müssen wir einfach zugreifen. Hirnforscher konnten nachweisen, dass beim Betrachten von Sonderangeboten das Kontrollzentrum im Gehirn aussetzt. Dagegen ist das Belohnungszentrum besonders aktiv. Sonderangebote wirken also wie ein kleiner Drogenrausch. Neuromarketing nennt sich dieses relativ neue Forschungsgebiet.

“Angriff auf die Sinne”

Eine weitere Methode, um die Kunden unbewusst zu verführen, ist der Einsatz von Musik und Düften im Markt. Kritiker sprechen von einem “Angriff auf die Sinne”, wenn während der Erdbeersaison künstliche Aromen der Frucht durch die Klimaanlage geblasen werden. Wir bekommen Appetit und schlagen zu. In vielen Geschäften erklingt Musik, die die Kunden geradezu einlullen soll – häufig liegt sie bei 72 Schlägen pro Minute, genau dem Herzschlag eines entspannten Menschen. Dazu kommen Soundeffekte: dezentes Möwengeschrei in der Fischabteilung und Meeresduft weckt Urlaubsstimmung – und verleitet uns dazu, zum Abendessen vielleicht doch ein paar Gambas zu servieren.

Aber was kann man tun, um nicht in die Falle zu tappen? Experten raten dazu, sich vorher aufzuschreiben, was man braucht. Wir sollten uns nicht durch grelle Werbung und vermeintliche Rabattaktionen ablenken lassen. Wichtig ist es, genau hinzuschauen und Preise zu vergleichen – und das Wissen um die Strategien der Märkte hilft, dass wir ihren Verführungstricks nicht erliegen.

Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Die-Tricks-der-Supermaerkte,clevereinkaufenplietsch101.html